Normalansaugende Peripheralradpumpen: Baureihe P

Details:

  • normalansaugende magnetgekuppelte Peripheralradpumpen
  • Werkstoffe: PVDF (Polyvinylidenfluorid)
  • hermetisch dicht
  • besonders geeignet für kleine Volumenströme und grosse Drücke
  • Max. Fördermenge: 40 l/min
  • Max. Förderhöhe: 32m
  • Motorleistung: 1,1KW

Die Baureihe P ist nach dem Peripheralrad-Prinzip konstruiert. Die spezielle Laufrad- und Gehäusegeometrie ermöglicht höhere Drücke und eine lineare Kennlinie. Alle medienberührten Teile sind massiv aus PVDF (chemikalienfest). Die Motorkraft wird berührungslos und verschleissfrei über eine Magnetkupplung durch die geschlossene Gehäusewandung (Spalttopf) hindurch auf das Pumpenlaufrad übertragen. Im Inneren des Laufrades befindet sich ein eingekapselter Gegenmagnet. Eine starre Wellendurchführung ist daher nicht notwendig.

Vorteile der Baureihe P:

  • Durch die lineare Kennlinie sehr genau zu regeln und zu dosieren
  • Etwa doppelter Druck bei gleicher Baugrösse im Vergleich zu herkömmlichen Kreiselpumpen
  • Förderung auch bei ansteigendem Gegendruck, z.B. bei sich zusetzenden Filtern
  • Blockbauweise mit zentrischem Saugstutzen
  • voll kompatibel mit Baureihe MPN (mit wenigen Handgriffen lässt sich eine Baureihe MPN vor Ort zu einer Baureihe P umrüsten)
  • hermetisch dicht, absolut leckagefrei
  • höchste chemische Beständigkeit
  • wartungsarm durch doppelte hydrodynamische Gleitlager mit extra grossen Radien
  • langlebig und verschleissarm (selbstzentrierendes Laufrad - dadurch kein Axialschub)
  • selbstkühlende Konstruktion für den Betrieb unter anspruchsvollen Bedingungen
  • robuste Konstruktion - anfällige (Steck-) Achsen sind nicht notwendig
  • keine medienberührten Metallteile
  • wartungsfreundlich (schnell zu wechselnde Verschleissteile)
  • sehr kompakt
  • unterdruckdicht für Vakuumsysteme

Die Baureihe P ist besonders geeignet für den Frequenzumrichterbetrieb und für auskristallisierende Medien (keine Luft gelangt nach innen), toxische oder umweltgefährdende Medien. Es kann auch eine geringe Menge Gas mitgefördert werden, ohne dass der Flüssigkeitsstrom abreisst.

Daraus ergeben sich Einsatzmöglichkeiten u.a. für folgende Anwendungsfälle:

  • Versprühen von Chemikalien durch enge Düsen
  • sehr enge Bauräume in Anlagen
  • Galvanotechnik
  • Abwasseraufbereitung
  • Labortechnik
  • Fördern durch engmaschige Filter
  • Dosiereinrichtungen
  • Labor- und Medizintechnik
  • Zirkulationspumpe für Wärmetauscher
  • Umwelttechnik